Bouldern
"Bouldern" kommt aus dem Englischen und bedeutet ungesichertes Klettern, nur so hoch, dass man bei einem Sturz sich nicht verletzt.
In unserem Boulderbereich können die Kinder selbständig klettern. Bei einem Sturz fällt man nicht tief auf eine hohe weiche Bodenmatte. Aber haltet euch nicht im Bereich unter oder direkt hinter einem Kletternden auf! Wenn dieser fällt, so stürzt er direkt auf euch!
Lange Kletterstrecken hat man, wenn man von rechts nach links oder umgekehrt klettert. Man kann bei uns sogar über ein Griffboard und an der Decke klettern.
Klettern und Sichern an den Wänden
Wir klettern immer in Dreierseilschaften: einer klettert, einer sichert, einer sichert nach! Die Schüler lernen gegenseitig Verantwortung füreinander zu übernehmen. Sie müssen sich auch gegenseitig aufeinander verlassen. Die pädagogische Wirkung des Kletterns und Sicherns ist enorm.
Eingebunden ist man mit dem doppelten Achterknoten. Durch dir Hintersicherung ist alles noch mal doppelt abgesichert. Bei der Seilsicherung stehen die Schüler immer unter Aufsicht. Sicherheit wird bei uns großgeschrieben.
Geklettert wird an 5m, 8m und 15m Wänden. Lässt es die Zeit zu, so können wir sogar am Außenturm die 18m-Strecken klettern.
Prusiken
An einem festen Seil kann man sich mit Hilfe von "Zauberknoten" (Prusikknoten) hocharbeiten. Eine Schlinge ist im Hüftgurt, die andere dient als Trittschlinge. Wechselseitig verschiebt man den Knoten höher, den man gerade nicht belastet. Wenn man sich jedoch in die Schlinge reinsetzt oder in die andere Schlinge rein tritt, so blockiert der Knoten und er lässt sich nicht verschieben.
In der Praxis kann man sich so aus Gletscherspalten retten.




















